15.06.2008

"Ireland - Europe 1:0"? (Libération)

So überschrieb die französische Tageszeitung Libération (zitiert durch die Junge Welt am 14.06.2008 als "Irland - EU 1:0") ihre Titelseite nach dem Referendum in Irland. Die Iren hatten am 12.06.2008 den EU-Vertrag von Lissabon abgelehnt und so Europa - offensichtlich oder vermutlich - in eine Krise gestürtzt. Von den Iren hing es also noch ab, nachdem in allen anderen EU-Mitgliedsstaaten durch nationale Parlamente der Reformvertrag zur Neuordnung der EU Zustimmung erhalten hatte. Was nun, EU? Quo vadis?
Bedeutet die Ablehnung nun wirklich, dass die EU in eine Krise schlittert? Oder geht alles so weiter wie bisher? Ganz klar ist das alles nicht, scheinbar jedenfalls, denn die Gelassenheit und die Ruhe nach der Abstimmungsniederlage ist schon sehr verdächtig (so beobachtet in der Financial Times Deutschland; vergleiche aber auch den Deutschlandfunk). Einen ähnlichen Eindruck erhält man nach Durchsicht diverser Reaktionen auf das negative Referendum in Irland.
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